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Berlin 2023: Meisterklasse Erzähljournalismus – AUSGEBUCHT

800,00 

Wie Du aus einer Themenidee eine gut komponierte, wahrhaftige Reportage machst.

NÄCHSTER TERMIN: 14.-16. April 2023
ORT: Karl-Marx-Str. 17 / 12043 Berlin

 

Dozenten: Nora Bossong, Barbara Hardinghaus, Dmitrij Kapitelman, Lina Muzur
Zielgruppe: Journalist/innen (fest angestellt oder frei)
Voraussetzung: Grundlagen in der Darstellungsform Reportage
Inhalte: Themenentwicklung, Dramaturgie, kreatives Schreiben, Stil, Inspiration

Maximal 12 bis 15 Teilnehmende

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Description

Meisterklasse Erzähljournalismus: sechs Dozierende, drei Tage – lerne, wie du herausragende Reportagen schreibst

Tag für Tag erscheinen Reportagen, Porträts und Essays in deutschsprachigen Zeitungen und Magazinen. Viele klingen ähnlich und nur wenige brennen sich wirklich in die Erinnerung ihrer Leser ein. Wie also gelingen Geschichten, die ins Herz treffen? Die etwas über das Menschsein verraten und uns die Welt näher bringen? Die so packend erzählt sind, dass unsere Leserinnen ihren U-Bahn-Ausstieg verpassen? In der Meisterklasse Erzähljournalismus verbinden wir das Beste aus Journalismus und Literatur, um Reportagen wahrhaftig und zeitgemäß zu erzählen.

 

Tag 1: Schreiben mit erzählerischem Sog

Barbara Hardinghaus:

Vom Thema zur Geschichte: Wie du deine vage Themenidee so weiterentwickelst, dass sie zu einer meisterhaften Reportage wird

Die Beschreibung: Wie du Personen und Szenen sichtbar machst und damit deinen Text zum Leben erweckst

Nora Bossong:

Stil: Was du von der Literatur über herausragende Sprache lernen kannst

Die Metaebene: Wie du dich durch die Erzählung den großen Fragen annäherst

 

Tag 2: Alltagspraxis Erzähljournalismus

Dimitrij Kapitelman erprobt in praktische Übungen mit dir die am ersten Tag vermittelte Theorie: Du lernst, wie du deinen eigenen Stil findest, eine Melodie aus Rhythmus und Klang von Wörtern komponierst, Humor klug einstreust, Personen, Orte, Gefühle sinnlich entstehen lässt.

 

Tag 3: Wie du deine Geschichte da unterbringst, wo du sie haben willst

Lina Muzur:

Lernen von der Lektorin: Lektoren sind Meister der Sprache, der Dramaturgie, kurz: des Erzählhandwerks. Die Chef-Lektorin von Hanser Berlin vertieft mit dir die erlernten Techniken und zeigt, wie journalistische Texte ein literarisches Niveau erreichen.

Gabriel Proedl und Alexander Rupflin: 

Besser leben als Freie: Gabriel Proedl und Alexander Rupflin erzählen aus den Perspektiven eines Redakteurs und eines Freiberuflers, wie es dir gelingt, große Recherchen umzusetzen, die sich für dich auch auszahlen.

 

Unsere Dozenten:

Barbara Hardinghaus, Jahrgang 1975, arbeitete nach dem Studium und der Journalistenschule erst als Lokalreporterin für das »Hamburger Abendblatt«. Beim SPIEGEL schreibt sie seit 2005 Reportagen im Ressort Reporter. Sie erhielt unter anderem den Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Theodor-Wolff-Preis und den Axel-Springer-Preis.

 

Nora Bossong, geboren 1982 in Bremen, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie veröffentlicht Romane, Essays und Gedichte und meldet sich regelmäßig zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen zu Wort. 2019 gelangte ihr Roman Schutzzone auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Bossong wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Thomas-Mann-Preis (2020) und dem Joseph-Breitbach-Preis (2020). Sie ist Kolumnistin des Philosophie-Magazins.

 

Lina Muzur wurde 1980 in Sarajevo (Bosnien Herzegowina) geboren. Die stellvertretende Verlagsleiterin des Verlags Hanser Berlin ist Teil des Redaktionskollektivs “10nach8” bei Zeit Online, wo sie selbst Kolumnen schreibt.

 

Dimitrij Kapitelman ist 1986 von einer freundlichen Mutter in Kyiv zur Welt gebracht worden. Nach einigem Leben in Leipzig und Berlin (absurderweise sogar München, zum Studieren, an der Deutschen Journalistenschule) wurde er Journalist und Schriftsteller. Ehrlicherweise müsste man an dieser Stelle einfach schreiben, dass er sehr gern erzählt. Für seinen Debütroman „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ erhielt Kapitelman den Klaus-Michael-Kühne Preis. Sein zweites Buch „Eine Formalie in Kiew“ wurde vom Ravensburger Verlag zum Familienroman des Jahres gekürt. Seine journalistischen Texte erscheinen seit 2016 meist in der ZEIT. 2022 war er für den Reporterpreis nominiert, in der Kategorie „Bester Essay“.

 

Alexander Rupflin studierte Jura und besuchte anschließend die Reportageschule, an der er inzwischen als Dozent tätig ist. Als Kriminalreporter schreibt er für ZEIT Verbrechen und DIE ZEIT und fragt sich dabei immer wieder: Welche Motive bewegen Menschen und was sagt das über uns aus?

 

Gabriel Proedl, geboren 1998, lebt als Autor und Reporter in Wien. Seine Reportagen, Porträts und Interviews erscheinen etwa in DIE ZEIT und dem ZEIT Magazin. Als Dozent lehrt er die „literarische Reportage“ und die „Modereportage“ an Universitäten und Fachhochschulen.

 

 

Foto: Stefan Wieland

Nächster Termin: 14.-16. April 2023

Veranstaltungsort: Karl-Marx-Str. 17 12043 Berlin
Regulärer Preis: 800 Euro

Im Preis enthalten:

– Intensiver 3-tägiger Workshop

– Ausbildungsunterlagen

– Teilnehmer-Zertifikat

– exklusiver Zugang zum internen Netzwerk der Reporter-Akademie Berlin

– Obst, Snacks, Getränke

– Rat und Tat für auswärtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen erlebnisreichen Aufenthalt in Berlin

 

Wenn Du Fragen hast, lies bitte unsere FAQ oder schreibe uns eine Email.

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